Zehn Jahre ITARICON und Ksenia fühlt sich noch immer „pudelwohl“. In dieser Zeit hat sie sich von einer technisch geprägten Beraterin zur Expertin für Enterprise Architecture Management entwickelt. Im Jubiläumsinterview erzählt sie, warum sie mit ihrer eigenen Leistung zufrieden ist, was sie aus sehr unterschiedlichen Kundenprojekten mitgenommen hat und weshalb die Kultur bei ITARICON alles andere als selbstverständlich ist.
Ksenia, wie geht es Dir damit, dass Du jetzt schon zehn Jahre bei ITARICON bist?
Wahnsinn. Wenn man es so bezeichnen kann, würde ich sagen: Ich fühle mich pudelwohl hier. Ich bin bei den Kunden und bei meinen Kolleg:innen gut angekommen. Und ich bin mit mir selbst zufrieden, mit dem, was ich leiste, wie ich es leiste und welche Ergebnisse dabei herauskommen.
Was hat für Dich in diesen zehn Jahren besonders Bestand gehabt?
Das ist ganz klar das Enterprise Architecture Management. Die Werkzeuge können sich je nach Kunde unterscheiden. Ich habe mit Alfabet angefangen, später kamen weitere Lösungen und vor allem die strategische Betrachtung von Unternehmensarchitekturen hinzu. Das fachliche Grundgerüst ist aber geblieben und hält auch unser heutiges Team zusammen.
Alfabet ist für mich weiterhin ein Anker, weil viele meiner Kunden damit arbeiten und es sehr flexibel an deren Anforderungen angepasst werden kann. Deshalb ist es bis heute mein persönlicher Favorit.
Wie hat sich Deine Fachlichkeit in dieser Zeit entwickelt?
Anfangs war meine Arbeit deutlich technischer geprägt. Ich erinnere mich sogar noch an mein Vorstellungsgespräch: Damals sollte ich erklären, ob und wie ich ein bestimmtes SQL-Statement schreiben könnte. Später kamen die strategische Ebene und die Architektur des gesamten Unternehmens hinzu.
Ich habe also zunächst stark aus der Technologie heraus gearbeitet und mit der Zeit immer mehr gelernt, die größeren Zusammenhänge zu betrachten.
Gab es Projekte oder Erfahrungen, die Dich besonders geprägt haben?
Ja, vor allem Projekte in sehr unterschiedlichen Organisationsstrukturen.
In einem Projekt habe ich erlebt, wie stark Prozesse und Entscheidungswege vorgegeben sein können. Dort habe ich gelernt, dass gute Beratung nicht immer bedeutet, möglichst viele Vorschläge einzubringen. Manchmal muss man sich auch zurücknehmen, zuhören und verstehen, wie ein Umfeld funktioniert.
Gleichzeitig habe ich dort unglaublich kompetente Menschen kennengelernt, mit denen ich bis heute in Kontakt bin. Einige unterstützen sich noch immer gegenseitig oder tauschen sich zu fachlichen Themen und neuen Projekten aus. Solche Verbindungen entstehen oft über Jahre hinweg.
Heute erlebe ich teilweise genau das Gegenteil: In meinem aktuellen Projekt gehört es ausdrücklich dazu, mit vielen Beteiligten zu sprechen, ihre Anforderungen zu verstehen und gemeinsam Verbesserungen zu entwickeln. Diese Gegensätze zeigen für mich sehr gut, wie vielfältig Beratung sein kann.
Gab es Kolleg:innen, die Dich auf diesem Weg besonders begleitet haben?
Ja, mit manchen Kolleg:innen haben sich über die Jahre sehr verlässliche Verbindungen entwickelt. Mit Peter (Tischendorf) habe ich beispielsweise in unterschiedlichen Projekten zusammengearbeitet. Am Anfang habe ich ihn in ein Projekt gebracht, viele Jahre später hat er mich wiederum in ein neues Projekt geholt.
So hilft man einander. Man kann Fachwissen teilen, sich technisch weiterentwickeln und sich gegenseitig in neue Themen einführen. Für mich zeigt das, dass man sich aufeinander verlassen kann.
Was hat Dich bisher bei ITARICON gehalten?
Neben den wirtschaftlichen Aspekten ist die soziale Komponente für mich sehr wichtig. Wenn ich die Wahl hätte, bei ITARICON zu bleiben oder zu den gleichen Konditionen zu einem anderen Arbeitgeber zu wechseln, würde ich mich ganz klar für ITARICON entscheiden.
Ein absolutes Highlight ist für mich unsere Kultur. Ich dachte lange, dass es überall so funktioniert: dass man sich gegenseitig unterstützt, dass jede:r hilfsbereit ist und man offen miteinander umgeht. Erst durch den Einblick in andere Organisationen habe ich verstanden, dass das nicht selbstverständlich ist.
Bei ITARICON habe ich außerdem Kolleg:innen gefunden, mit denen ich mich sehr gut verstehe. Wir gehen gemeinsam essen und unternehmen auch privat etwas miteinander. Diese Verbindungen würde ich nur sehr ungern aufgeben. Für mich ist das etwas, das ITARICON wirklich auszeichnet.
Wie hat sich Dein Arbeitsalltag im Vergleich zu früher verändert?
Homeoffice ist für mich eine sehr sinnvolle Entwicklung. Wenn ich eine schwierige Aufgabe bearbeiten muss, die viel Konzentration erfordert, kann ich dort sehr fokussiert arbeiten.
Hinzu kommen KI und deutlich mehr Kommunikationsplattformen. Fast jeder Kunde arbeitet mit eigenen Systemen, Messengern oder Videokonferenztools. Man muss deshalb flexibel sein und den Überblick über verschiedene Kanäle behalten. Das gehört heute einfach zum Beratungsalltag.
Welche beruflichen Ziele verfolgst Du aktuell?
Mein Ziel ist es, bei meinem neuen Kunden gut anzukommen, mein Bestes zu geben und Vertrauen aufzubauen. Ich möchte, dass sie wissen, dass man sich auf mich verlassen kann und dass aus der Zusammenarbeit gute Ergebnisse entstehen.
Was empfiehlst Du Kolleg:innen, die neu bei ITARICON anfangen?
Gerade in der aktuellen Marktsituation sollte man sich engagieren und zeigen, was man kann. Dazu gehört für mich, Verantwortung zu übernehmen, gute Ergebnisse zu liefern und offen für neue Themen zu sein.
Leistung bedeutet für mich aber nicht, sich dauerhaft zu überfordern. Entscheidend ist, dass am Ende ein gutes Ergebnis entsteht und man mit seiner Arbeit einen echten Beitrag leistet.
Liebe Ksenia, danke für zehn Jahre Engagement, Offenheit und fachliche Kompetenz. Schön, dass Du Teil von ITARICON bist.
Ksenia Roos
Senior Architect
Team Solution Architecture
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