Sebastian Schneider, Principal Consultant of IBM Technology, ist seit 15 Jahren bei ITARICON. Im folgenden Interview berichtet er u. a. davon, was er besonders an seiner Arbeit und ITARICON schätzt und was sein Team damit zu tun hat.
Lieber Sebastian vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst, um uns und den Lesern einen kurzen Einblick in Deine 15 Jahre bei ITARICON zu geben.
Du hast 15 Jahre ITARICON miterlebt. Wie geht es Dir damit?
Nach 15 Jahren bei ITARICON empfinde ich vor allem Stolz – auf das, was ich erreicht habe, und darauf, mir ein Standing und Anerkennung im Unternehmen erarbeitet zu haben. Ich fühle mich gesehen und wertgeschätzt.
Ein großer Teil davon liegt am Team – hier geht es um mehr als nur einen 9-to-5-Job. Es ist Arbeiten in einer Gemeinschaft, in der man sich gegenseitig unterstützt und gemeinsam wächst.
Gleichzeitig war es trotz der langen Unternehmenszugehörigkeit immer spannend. Durch verschiedene Kunden und Projekte habe ich regelmäßig neue Perspektiven und Arbeitsumfelder kennengelernt – fast wie ein beruflicher Wechsel innerhalb des Unternehmens. Diese stetige Veränderung hat mich motiviert und dafür gesorgt, dass die Neugier auf Neues nie verloren gegangen ist.
Was hat für Dich hier besonders Bestand?
Für mich hat bei ITARICON besonders Bestand, dass man ständig gefordert wird, sich mit neuen Themen auseinanderzusetzen. Die Entwicklungsmöglichkeiten waren von Anfang an da, und meine Lernkurve ging steil nach oben.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist mein Team. Es geht hier nicht nur um die Zusammenarbeit im Arbeitsalltag, sondern auch um gemeinsame Rituale im Büro (wie unsere Burger Mania) und den Austausch in der Freizeit. Diese Verbindung macht den Unterschied – beruflich und persönlich.
Welche Situationen oder Kundenprojekte haben Dich besonders geprägt?
Besonders geprägt hat mich ein großes Projekt im Automotive-Bereich. Ich musste mich damals mit völlig neuen Themen auseinandersetzen, die ich vorher nicht kannte. Mit der Zeit konnte ich viele Kolleg:innen ins Projekt einbringen und ein starkes Standing aufbauen. Es war ein besonderer Moment, als selbst fremde Abteilungen sagten: „Hey, ITARICON ist gut, wir brauchen sie in unserem Projekt.“ Dadurch wurden wir nicht nur in einem, sondern in mehreren Projekten aktiv – ein echter Erfolg.
Ein weiteres prägendes Projekt war bei einem IT-Dienstleister, bei dem ich als Einzelkämpfer viel bewegen konnte. Diese beiden Projekte haben mir die Sicherheit gegeben, dass ich in jeder neuen Kundenumgebung bestehen kann. Egal, welcher Kunde auf mich zukommt – ich weiß, dass ich liefern kann. Die „Angst“ vor neuen Herausforderungen ist längst verschwunden.
Wie erlebst Du Deinen Arbeitsalltag – im Vergleich zu früher?
Früher war mein Arbeitsalltag völlig anders als heute. In den ersten fünf Jahren war ich in einem großen Team unterwegs – wir sind gemeinsam zu Kunden gefahren, hatten einen festen Rhythmus: Arbeitsstart um 8 Uhr, Feierabend um 19 Uhr. Die 40 Stunden mussten auf vier Tage verteilt werden, das Arbeitspensum war hoch und intensiv.
2018 kam der Kundenwechsel, und plötzlich war ich allein unterwegs – ein echter Kontrast. Das Reisen war anstrengend, jede Woche bin ich geflogen, und die Wochenplanung war komplett anders.
Mit Corona kam der große Umbruch – Remote-Arbeit wurde zur Normalität, vorher war das undenkbar. Das hat meinen Alltag nachhaltig verändert: mehr Zeit für Familie und Freunde, mehr Zeit zu Hause, aber auch mehr Austausch mit dem gesamten Team. Die Balance zwischen Arbeit und Freizeit hat sich spürbar verbessert.
Welche beruflichen Ziele verfolgst Du aktuell?
Mein Ziel ist es, meine Expertise zu bewahren und weiter auszubauen. Ich möchte in meinem Fachgebiet stabil bleiben und mein Wissen kontinuierlich vertiefen. Besonders wichtig ist mir, Lösungen für Kunden zu entwickeln, die eine hohe Wiederverwendbarkeit für verschiedene Szenarien haben und nachhaltig wirken.
Eine Leitungsfunktion war nie mein Ziel. Ich sehe mich viel mehr als fachlichen Experten und Mentor, der Kolleg:innen inspiriert und Wissen weitergibt. Denn ich weiß: Niemand kann alles allein wissen. Vielmehr geht es darum, sich gegenseitig zu ergänzen, um gemeinsam einen noch höheren Mehrwert zu schaffen.
Was empfiehlst Du Kolleg:innen, wenn sie bei ITARICON anfangen?
Einen Kuchen mitzubringen. Spaß! 😄
Mein wichtigster Tipp: Seid offen für neue Menschen, Themen und Arbeitsumgebungen. ITARICON bietet viele Möglichkeiten, sich einzubringen – nutzt sie! Habt keine Scheu, eigene Impulse und Ideen vorzubringen. Dank der flachen Hierarchien ist hier vieles machbar. Geht aktiv auf das Management zu und initiiert Gespräche – wer sich zeigt und austauscht, kann viel bewegen.
Sebastian Schneider
Principal Consultant of IBM Technology
IBM Integration
WEITERFÜHRENDE LINKS

