15 Jahre ITARICON bedeuten für Stev vor allem eines: ständige Weiterentwicklung. Seit seinem Einstieg als Werkstudent hat er technologische Veränderungen, neue Trends und zahlreiche Projekte begleitet. Vom SAP-Umfeld bis hin zu IBM ACE und MQ zieht sich dabei ein roter Faden durch seine Laufbahn: die Begeisterung für technische Herausforderungen. Im Jubiläumsinterview spricht er über seinen Weg bei ITARICON, prägende Erfahrungen und warum das Team für ihn bis heute ein entscheidender Faktor ist.
Stev, 15 Jahre ITARICON – wie fühlt sich das an?
15 Jahre sind tatsächlich eine lange Zeit. Gerade in diesem Jubiläumsjahr schaut man schon auch mal zurück und lässt Revue passieren, was in dieser Zeit alles passiert ist.
Angefangen hat es für mich als Werkstudent während des Studiums. Damals kamen einige Leute aus unserem Studiengang zu ITARICON. Das Unternehmen war an der HTW sehr präsent und vielen bekannt. Irgendwann habe ich mich selbst beworben und bin schließlich hier geblieben.
Wie sah Dein Weg bei ITARICON aus?
Angefangen habe ich zunächst mit internen Themen. Damals haben wir unter anderem an einem internen Zeiterfassungssystem mitentwickelt, das viele Jahre im Einsatz war.
Mit dem Ende meines Studiums bin ich dann in die Beratung gewechselt. Mein Einstieg erfolgte zunächst im SAP-Middleware-Umfeld bei Volkswagen Financial Services. Dort habe ich Schnittstellen entwickelt und mich intensiv mit Integrationslösungen beschäftigt.
Als sich die Projekte veränderten, ergab sich für mich die Möglichkeit, ins IBM-Umfeld zu wechseln. Dort habe ich zunächst mit dem IBM Integration Bus, dem heutigen ACE gearbeitet und später MQ als weiteres Schwerpunktthema dazugenommen.
Wenn ich heute zurückblicke, zieht sich das Thema Integration wie ein roter Faden durch meine gesamte Laufbahn. Die Technologien haben sich weiterentwickelt, die eigentliche Aufgabe ist aber dieselbe geblieben: Systeme miteinander verbinden und die passende Lösung für die jeweilige Herausforderung finden.
Was begeistert Dich nach all den Jahren noch an Deinem Fachgebiet?
Dass man eigentlich nie fertig ist. Die Technologien entwickeln sich ständig weiter. Über die Jahre kamen neue Plattformen, Cloud-Themen und aktuell natürlich KI dazu. Man muss immer am Ball bleiben und Neues lernen.
Genau das macht den Reiz aus. Auch nach 15 Jahren begegnen mir noch neue Fragestellungen und Entwicklungen.
Was hat für Dich über die Jahre bei ITARICON Bestand gehabt?
Unsere Kernberatungsfelder. Themen rund um IBM und SAP begleiten ITARICON schon sehr lange. Natürlich sind neue Themen hinzugekommen und vieles hat sich verändert. Genau das gehört aber dazu. Veränderung ist wichtig und sorgt dafür, dass wir uns als Unternehmen weiterentwickeln.
Gab es Erfahrungen, die Dich besonders geprägt haben?
Ja, vor allem im Volkswagen-Umfeld. Dort hatte ich einen Ansprechpartner, der fachlich ein absoluter Experte war. Von ihm habe ich gelernt, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist.
Wer Fragen stellt oder Unterstützung braucht, sollte sich vorher selbst mit dem Thema beschäftigt haben. Diese Haltung begleitet mich bis heute.
Was hat Dich all die Jahre bei ITARICON gehalten?
Am meisten das Umfeld, die Kolleg:innen und der Zusammenhalt. Die Unterstützung im Team ist selbstverständlich und neue Kolleg:innen werden schnell integriert. Außerdem gibt es Freiräume, eigene Ideen einzubringen und zusätzliche Themen voranzutreiben.
Gerade in unserem IBM-Team sind wir über die Jahre sehr eng zusammengewachsen. Man kann jeden alles fragen und bekommt Unterstützung, wenn man sie braucht.
Dazu kommt, dass der Austausch oft über die Arbeit hinausgeht. Man interessiert sich nicht nur für die fachlichen Themen, sondern auch für die Menschen dahinter. Das schafft eine besondere Verbundenheit.
Welche Ziele verfolgst Du heute?
Ich möchte mich fachlich weiterentwickeln und mein Wissen weiter ausbauen.
Über die Jahre habe ich mich bewusst für den Weg des Fachexperten entschieden. Die Technologien entwickeln sich ständig weiter und genau das macht für mich den Reiz aus.
Eine persönliche Herausforderung ist dabei, sichtbarer zu machen, woran ich arbeite und welche Themen ich vorantreibe.
Was würdest Du neuen Kolleg:innen mit auf den Weg geben?
Fragt nach. Bei ITARICON gibt es viele Menschen mit großem Fachwissen, die gerne unterstützen. Niemand muss alles allein lösen. Gerade am Anfang hilft es, diese Unterstützung aktiv zu nutzen.
Und speziell im Konzernumfeld gehört manchmal auch etwas Geduld dazu. Manche Dinge dauern länger als erwartet. Das sollte einen aber nicht ausbremsen.
Lieber Stev, danke für 15 Jahre Fachkompetenz, Verlässlichkeit und Teamgeist. Wir freuen uns auf alles, was noch kommt.
Stev Seidel
Senior Integration Specialist
IBM Integration
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