Die Copyshop-Zeiten sind vorbei – 5 Jahre als Medien-Designer bei ITARICON

Jubiläumsinterview Ronald Kämmerer / Medien Designer

Ronald Kämmerer ist seit 2020 als Medien-Designer für ITARICON kreativ. In den vergangenen Jahren hat er sich neben seinem eigentlichen Steckenpferd viel weiteres Marketing-Wissen angeeignet und betreut nun u. a. die ITARICON-Website als Webdesigner. Einen Einblick in seine Entwicklung gibt das nachfolgende Interview.

Lieber Ronald, vielen Dank für Deine Zeit.

Du hast 5 Jahre ITARICON miterlebt. Wie geht es Dir damit?
Ich fühle mich alt.

Aber jetzt im Ernst: Bei so einem Jubiläum wird einem immer bewusst, wie lange man so einen Job schon macht und wie viele Jahre man buchstäblich auf dem Buckel hat. Ich arbeite nun fast 20 Jahre als Medien-Designer und ITARICON ist der Arbeitgeber, bei dem ich bisher am längsten geblieben bin. In dieser Zeit ist sehr viel passiert, es war nie langweilig, und dadurch verging die Zeit von 5 Jahren wie im Flug.

Was hat für Dich hier besonders Bestand?
„Nichts ist so beständig wie die Veränderung.“ Das klingt zwar nach einem Kalenderspruch, trifft aber sehr gut, was ich bei ITARICON die letzten 5 Jahre erlebt habe. Hier gibt es immer Bewegung: ITARICON ist sehr dynamisch und entwickelt sich kontinuierlich weiter.

Was ich auch als eine Konstante beobachte, ist eine spezielle menschliche Geisteshaltung hier. Die Kolleg:innen haben durch die Bank weg ein besonderes Mindset und sind besondere Persönlichkeiten – positiv, zielstrebig und doch menschlich. Es liegt immer so ein besonderer Wertekanon in der Luft, das spürt man in der täglichen Zusammenarbeit. Nicht ohne Grund sind viele schon seit über 10 Jahren dabei – das spricht für sich.

Welche Situationen haben Dich besonders geprägt?
In den fünf Jahren gab es für mich zwei größere Meilensteine:

Der erste war das Rebranding noch recht am Anfang meiner Zeit bei ITARICON. Ich hatte den Raum, die Initiative zu ergreifen, ein neues Logo zu entwickeln und anschließend das Corporate Design zu überarbeiten. Das ist schon eine Hausnummer, das Herzstück der Markenidentität nach 15 Jahren abzulösen. Das hatte ich auch vom Arbeitsaufwand etwas unterschätzt, aber es war für das zentrale Asset meiner Arbeit nötig, dass sich das Logo gut in einer zeitgemäßen Visualität einfügt.

Der zweite Meilenstein war der Relaunch der Website im letzten Jahr. Eine Website ist das Kern-Marketing-Tool und die Visitenkarte der Firma. Der Relaunch war ein Kraftakt, den wir in kürzester Zeit und nur mit einem externen Freelancer als externe Unterstützung bewältigen mussten. Dafür haben wir jetzt eine in Design & UX der Zeit angemessene Webseite, in der ich mich auch kurzfristig und ohne große Zuarbeit von Dritten gestalterisch und technisch „austoben“ kann. Dabei habe ich viel, vor allem auf der technischen Ebene dazugelernt.

Was hat Dich bisher bei ITARICON gehalten?
ITARICON bietet mir eine gewisse Sicherheit, die ich vielleicht woanders oder als Selbstständiger nicht hätte. Für mich ist außerdem sehr wichtig, das Gefühl zu haben, dass meine Arbeit sinnstiftend ist und einen Mehrwert bringt. Das motiviert mich. Noch ein Punkt – so trivial es klingen mag – ist die zentrale und gut angebundene Lage des Büros. Das spart mir wertvolle Zeit: Ich bin nebenbei selbständig als DJ und Musikproduzent unterwegs, da gibt es gern abends mal Termine. Dies gut mit meiner Arbeit verbinden zu können, ist für mich ein Kern-Benefit bei ITARICON.

Wie erlebst Du Deinen Arbeitsalltag – im Vergleich zu früher?
Mein Arbeitsalltag hat sich essenziell verändert.

Früher habe ich mehr auf Zuruf aus anderen Abteilungen gearbeitet, die eine Zuarbeit in kleineren Einzel-Assets brauchten – das fühlte sich manchmal ein bisschen an wie „Arbeit im Copyshop“: Jemand steht in der Tür und will eine spezifische Kleinstaufgabe erledigt haben, die ich dann einfach schnellstmöglich umsetze, ohne groß zu hinterfragen. Doch Marketing als Ganzes trägt ja eine viel größere Verantwortung: Es ist ein strategisches Feld, das – nicht nur aus Corporate-Design-Sicht – ganzheitlich und mit einem gewissen Weitblick betrachtet werden muss.

Heute gehe ich mit einem breiteren Blick auf das Große und Ganze an Aufgabenstellungen heran. Dabei bin ich mir meiner internen Rolle als beratender Fachmensch deutlich bewusster. Dazu gehört auch mal zu Anfragen und Ideen von überwiegend Marketing-Fachfremden „nein“ zu sagen, gemeinsam das Kernziel der ursprünglichen Idee zu erörtern und vielleicht auch bessere Alternativen anzubieten.

Mein Selbstbewusstsein und meine Eigenverantwortung in diesem Bereich sind deutlich gewachsen im Vergleich zu meinen ersten Monaten. Ich sehe meine Rolle nicht mehr nur in der Umsetzung, sondern viel stärker auch in der internen Beratung mit weiterem Blick auf das Gesamtbild.

Welche beruflichen Ziele verfolgst Du aktuell?
In meiner Karrierestufe konnte ich mich nun auch zum „Senior“ hocharbeiten – ob und wann danach noch etwas kommt, ist noch offen. Mein aktuelles Ziel ist vor allem, intern im täglichen Do’ing noch mehr als Fachmann und Beratende-Instanz in meinem Bereich wahrgenommen zu werden – also nicht nur als Grafik-Service, der abarbeitet, was man ihm „hinwirft“, egal wie gehaltvoll es aus Marketing-Sicht ist. Dazu gehört für mich auch ein Titel, der dem gerecht wird. Hier bin ich aktuell in guten Gesprächen mit meinem Vorgesetzten.

Was empfiehlst Du Kolleg:innen, wenn sie bei ITARICON anfangen?
Mein Tipp für neue Kolleg:innen: Seid offen und bringt Euch aktiv und selbstbewusst ein. Habt keine Scheu, eigene Ideen und Veränderungsvorschläge einzubringen – bei ITARICON wird offene Kommunikation geschätzt, und wer Initiative zeigt, kann wirklich etwas bewegen.

Ronald Kämmerer
Medien Designer
Team Communications & Marketing

WEITERFÜHRENDE LINKS

Autor

Bild von Mandy Hildebrandt

Mandy Hildebrandt

Lead Talent Management | People & Culture | ITARICON GmbH

Weitere Beiträge