KWS Saat SE & Co. KGaA | Top Down Healthcheck: Voller Systemüberblick in Sekunden für globale MuleSoft API Landschaften

Über KWS

Seit 170 Jahren wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen eigenständig und unabhängig geführt. Es gehört zu den führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. Etwa 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter* in mehr als 70 Ländern erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von rund 1,68 Mrd. Euro.

KWS setzt modernste Methoden der Pflanzenzüchtung ein, um die Erträge der Landwirte zu steigern sowie die Widerstandskraft von Pflanzen gegen Krankheiten, Schädlinge und abiotischen Stress weiter zu verbessern.

Transparenz und Effizienz durch vereinfachtes Monitoring

Die Integrationslandschaft auf Basis von MuleSoft folgt konsequent dem API-led Connectivity-Prinzip. Mit der wachsenden Anzahl an APIs bei KWS stieg jedoch die Komplexität bei der Überwachung der Systemverfügbarkeit. Bis zum Einsatz von ITARICON beschränkten sich die Monitoring-Ansätze auf isolierte Einzelprüfungen.

Es fehlte eine ganzheitliche „Top-Down“-Sicht, die die Abhängigkeiten zwischen Experience-, Process und System-APIs sowie den angebundenen Backends automatisiert auf Verfügbarkeit prüfte.

Die Anforderung

Zur Absicherung des reibungslosen Geschäftsbetriebs benötigte KWS eine Lösung, die nicht nur die reine Erreichbarkeit einer API bestätigt, sondern die gesamte Dependency Chain transparent macht.

Das Ziel

Personelle Engpässe im Bereich Mule-Entwicklung kurzfristig durch externe Expertise überbrücken und gleichzeitig einen standardisierten Blueprint für das Monitoring schaffen.

Der Weg

ITARICON kombinierte tiefgreifendes Verständnis für MuleSoft-Architekturen mit der Fähigkeit, komplexe Integrationslogiken in eine generische, wiederverwendbare Lösung zu überführen. Dabei wurde die Lösung passgenau auf die MuleSoft-Umgebung und das API-led Design des Kunden zugeschnitten.

Die ITARICON-Lösung für KWS

ITARICON konzipierte und implementierte gemeinsam mit KWS ein intelligentes Health-Check-Framework, das über einen dedizierten Endpoint in jeder API verfügbar ist.

Dabei folgte das Projekt einem agilen Ansatz: Nach der initialen Implementierung des Ausgangsmodells wurden in wöchentlichen Reviews Optimierungen vorgenommen. Durch diesen iterativen Prozess wurde sichergestellt, dass die Lösung nahezu vollständig generisch ist, was den Implementierungsaufwand für zukünftige APIs auf ein Minimum reduziert.

Wesentliche Merkmale der Umsetzung:

  • Intelligente Ketten-Validierung:
    APIs prüfen rekursiv ihre abhängigen Systeme (APIs, SAP, SFTP etc.).
  • Loop-Prävention:
    Ein integrierter Mechanismus verhindert Loops in komplexen Aufrufhierarchien durch Status-Flagging bereits besuchter Knoten.
  • Performance-Transparenz:
    Die Payload liefert präzise Antwortzeiten für die gesamte Call-Chain sowie für jedes einzelne Segment.
  • Cross-Staging Support:
    Berücksichtigung der aufgerufenen Stages zur Sicherstellung der Umgebungskonsistenz.
  • Automatisierte Fehlerkaskadierung:
    Bei Störungen in der Tiefe liefert die Root-API ein FAILURE_ON_DEPENDENCY, was eine sofortige Identifikation der Fehlerquelle ermöglicht.

Individuell statt Schema F

Die Lösung wurde exakt auf die MuleSoft-Umgebung und das API-led Design des Kunden zugeschnitten. Trotz des generischen Ansatzes mussten die Konfigurationen für die Backends innerhalb des Health Checks zum Teil minimal individuell konfiguriert werden, da es sich um unterschiedliche, teils eigene Endpoints handelte.

Geschaffener Mehrwert für KWS

Dank einer lückenlosen technischen Dokumentation und der Bereitstellung im zentralen Repository konnte ein nahtloser Know-how-Transfer stattfinden. Die hohe Standardisierung ermöglicht es dem internen Team, das Framework eigenständig auf das gesamte API-Portfolio auszurollen.

Weiterhin kann der Support durch das neue Framework bei Störungen sofort erkennen, ob eine API selbst oder ein nachgelagertes Drittsystem (z.B. ein SAP-Server) die Ursache ist.

Die Mehrwerte auf einen Blick:

  • Erhöhte Transparenz: Echtzeit-Status der gesamten Integrationskette.
  • Effizienz im Betrieb: Automatisierte Ursachenanalyse statt manueller Fehlersuche.
  • Zukunftssicherheit: Ein skalierbarer Standard für alle künftigen Integrationsprojekte.

Warum ITARICON?

Ausschlaggebend für die Mandatierung von ITARICON waren die langjährige Vertrauensbasis, die in zahlreichen SAP-Projekten aufgebaut und gestärkt wurde sowie die nachgewiesene Kompetenz, technische Anforderungen agil in praxistaugliche Software-Blueprints zu übersetzen.


„Die Lösung von ITARICON war die fundierte Basis für unsere Weiterentwicklung im Monitoring unserer API-Landschaft mit MuleSoft. Die generische und informationsreiche Implementierung konnte sehr einfach und dank der ausführlichen und leicht verständlichen Dokumentation auf unseren Entwicklungs- und Produktionsumgebungen ausgerollt werden. Sie ermöglichte damit ein vollumfängliches Top-Down Monitoring, dass unsere Incident- und Fehlerbehebung erheblich verkürzen wird. Dank des intensiven und proaktiven Austausches mit ITARICON war eine zielführende und effiziente Lösungsgestaltung möglich.“

Nils Busse, Head of Expert Hub IT Applications Customer Services, KWS Saat SE & Co. KGaA

Sie möchten Ihre API-Landschaft transparenter und effizienter steuern?

Ob MuleSoft, API-led Connectivity oder komplexe Integrationsarchitekturen: ITARICON unterstützt Sie dabei, den Überblick über Ihre Systeme, Schnittstellen und Abhängigkeiten zu behalten. Gemeinsam analysieren wir Ihre bestehende Integrationslandschaft, identifizieren Optimierungspotenziale und entwickeln Lösungen, die Betrieb, Monitoring und Fehleranalyse spürbar vereinfachen. Sprechen Sie mit uns über Ihre Herausforderungen im API-Management.

WEITERFÜHRENDE LINKS

Autor

Bild von Silja Woelk

Silja Woelk

Associate Manager | Integration Platform Consulting | ITARICON GmbH

Weitere Beiträge